Gemeinde St. Dionysius, Übach
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Bilderfries
 
 
 
St. Dionysius Übach, Innenansicht

Altar St. Dionysius, Entwurf: Walther Benner 1953

 
 
 

Chronik

 
 
 
St. Dionysius, Übach

St. Dionysius, Übach

 
 
 

Im Jahre 1172 wird urkundlich erstmalig ein Pfarrer von Übach genannt. 1235 schenkt Hildegundis von Wassenberg, Äbtissin von Thorn, ihrer Abtei die Einkünfte der Kirche zu Übach. 1303 ist die Kirche der Abtei Thorn inkorporiert worden. Die Kirche war 1346 so baufällig, dass sie zum Gottesdienst nicht mehr brauchbar war. Der Neubau erfolgte jedoch erst 1410. Im Jahr 1581 wurde der auch jetzt noch erhaltene Westturm errichtet. Um 1840 wurden bei Sanierungsarbeiten die gotischen Spitzbogenblenden entfernt, die sich als Schallfenster zur Glockenstube öffneten. Lediglich an der Ostseite sind diese auch heute noch erhalten. Im Zweiten Weltkrieg diente der 59 m hohe Turm sowohl Deutschen wie auch amerikanischen Soldaten als Beobachtungspunkt. So wurden amerikanische Artilleriebeobachter, die sich im Turm festsetzen, von deutschen Truppen unter Feuer genommen. Der Turm erhielt schwere Treffer und war stark beschädigt. In der Nacht vom 18. auf den 19. November 1944 stand der Turmhelm in Flammen und stürzte brennend in das Kirchenschiff, welches zerstört wurde und in Folge völlig ausbrannte. Das Allerheiligste konnte Tage später sicher geborgen werden.

Unter Pastor Pinner wurde die Kirche ab 1952 wieder neu errichtet. Die Grundsteinlegung erfolgt am 18.05.1952 durch Prälat Beckers aus Aachen. Der Turm wurde saniert und mit einem flachen Dach versehen. Ein neues Kirchenschiff wurde errichtet, nachdem die Reste der gotischen Kirche abgebrochen waren. Die im Krieg abgelieferten Glocken konnten schon im August 1945 in Hamburg wieder geholt werden, die Dionysiusglocke von 1648 und die Antonius-Rochus-Glocke von 1682. Die seit 11 Jahren verstummten Glocken können wieder geläutet werden. Am 31.05.1956 wird die neu gegossene Josefsglocke geweiht, um die das Kirchengeläut erweitert wird. Am 20. Mai 1953 segnet Pfarrer Stegerhütte aus Baesweiler die Kirche im Auftrag von Bischof Josef van der Velden. Dieser möchte die Konsekration seiner Taufkirche in absehbarer Zeit selber vornehmen, dazu kam es leider nicht mehr, da der Bischof vorher verstarb. 

 

entnommen aus 'Kunstdenkmäler der Rheinprovinz, Kreis Erkelenz und Geilenkirchen' und 'Übach - seine Kirche - seine Geistlichen - seine Grundherrin und seine Namensträger' von Wilhelm Heinrichs

Kirchenfenster St. Dionysius, Übach

Kirchenfenster St. Dionysius, Übach

 
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